Schauspiel Essen — Spielzeit 2026/2027
Neues Deutsches Theater
Wir eröffnen unsere Saison mit dem Motto
Radical Love
Neues Deutsches Theater
Ein Statement, das zu Herzen geht und unser Handeln bestimmt.
LIEBE ist ein großes Wort, über das sich Menschen seit tausenden von Jahren Gedanken machen. Schon immer haben sich soziale, religiöse und politische Bewegungen auf ihre Kraft berufen. Heute scheint dieser Begriff von neuer Dringlichkeit zu sein. Gerade in einer Zeit, die von gesellschaftlichen Ängsten und Hass sowie von Kriegen und Konflikten weltweit geprägt ist, müssen wir auf Konzepte der Liebe zurückgreifen. Wir möchten LIEBE als gesellschaftliches und politisches Instrument begreifen. Und so entführen wir Sie in eine Saison, die neben der Unterhaltung klassische und zeitgenössische Stücke mit mutigen Konzepten verbindet und gleichzeitig fundamentale Fragen unseres Daseins stellt.
Den Auftakt macht im Grillo-Theater Henrik Ibsens „Die Wildente“, ein Klassiker, der die Themen Wahrheit und Selbsttäuschung in den Mittelpunkt stellt. Er thematisiert die verheerenden Auswirkungen von Lügen innerhalb einer Familie und wirft die Frage auf, wie viel Wahrheit ein Mensch zu ertragen vermag. Gleich danach folgt erstmals eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale: Regisseurin Frieda Lange hat mit ihrem Konzept „Stahlgipfel“ den renommierten „Mortier Next Generation Award 2025“ gewonnen und bringt nun dieses Projekt auf der Grillo-Bühne zur Uraufführung. Es erwartet Sie ein vielstimmiges postdokumentarisches Musiktheaterstück über die Gemeinschaft von Arbeiter*innen aus dem Ruhrgebiet, die trotz des Zerfalls des Bergbaus aufrechterhalten wird.
Weiter geht es in der ADA mit Franz Kafkas „Der Prozess“, einer Kooperation mit dem Regie-Studiengang der Folkwang Universität der Künste, die von Asena Yeşim Lappas inszeniert wird.
Für unser junges Publikum bieten wir in dieser Spielzeit ein besonderes Familienstück: „Dornröschen“ in der Regie von Brigitte Dethier, die Expertin für Kinder- und Jugendtheater. Sie inszeniert diese Erzählung von Liebe und Erweckung auf musikalische und abenteuerliche Weise, die die Magie des klassischen Märchens mit einer modernen Vision von Selbstbestimmung und Gemeinschaft verbindet.
Im Dezember werden wir mit dem Roman „Das Ende ist nah“ des preisgekrönten iranisch-österreichischen Autors Amir Gudarzi eine Deutschlandpremiere in die ADA bringen (Regie: Ayşe Güvendiren). Mit „Der Gott des Gemetzels“ folgt eine Komödie der meistgespielten französischen Autorin Yasmina Reza. Roland Riebeling kehrt dafür zurück ans Schauspiel Essen – nicht als Schauspieler, sondern diesmal als Regisseur. In der zweiten Spielzeithälfte feiert „Leonce und Lena“ Premiere in der ADA. Autorin und Newcomer-Regisseurin Lena Reißner erzählt das melancholische und hochkomische Stück von Georg Büchner als Suche nach alternativen Beziehungsmodellen.
Nach dem großen Erfolg des musikalischen Abends „Istanbul“ folgt nun ein neues Projekt von Torsten Kindermann und Drehbuchautor Benjamin Benedict. „All you need is …“ heißt unser neuer musikalischer Abend, in dem wir uns mit Liebe in all ihren Facetten beschäftigen werden – von der leidenschaftlichen Verbindung bis zur schmerzhaften Trennung, von den politischen Dimensionen der Liebe bis zu den Herausforderungen, die diese Emotion mit sich bringt. Im April feiern wir die Premiere von „Hexen – I put a spell on you“ – eine Stückentwicklung der Regisseurin Miriam Ibrahim. Ausgehend von historischen Motiven richtet der Abend den Blick auf weibliche Selbstermächtigung, gesellschaftliche Zuschreibungen und Zusammengehörigkeit. Unsere sechste Grillo-Premiere im Mai wird ein großes Theaterspektakel – der renommierte Theater- und Opernregisseur Andreas Kriegenburg wird mit einem großen Ensemble Friedrich Schillers „Don Carlos“ auf die Bühne bringen. Kriegenburgs Inszenierung verspricht eine packende und aufwühlende Betrachtung von Macht, Freiheit und der Frage, wie Liebe als politisches Werkzeug im Spiel der gesellschaftlichen Verhältnisse agieren kann. Mit „In meiner Haut“ von Maddy Forst erleben wir im Café Central unsere letzte Premiere dieser Spielzeit. 2024 gewann die Schauspielerin den Folkwang Preis mit dieser Abschlussarbeit.
All diese Premieren kreisen auf unterschiedliche Weise um unser Motto „Radical Love“. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam über die Möglichkeiten und die Widersprüche von Liebe nachdenken, sie feiern und uns ihrer transformativen Macht bewusst werden. Lassen Sie sich von den Geschichten und den Schauspieler*innen auf der Bühne berühren und lassen Sie uns gemeinsam darüber nachdenken, wie wir miteinander leben wollen. Und wie wir – trotz allem – Wege finden, uns einander zuzuwenden. Ich freue mich auf Sie!
Den Auftakt macht im Grillo-Theater Henrik Ibsens „Die Wildente“, ein Klassiker, der die Themen Wahrheit und Selbsttäuschung in den Mittelpunkt stellt. Er thematisiert die verheerenden Auswirkungen von Lügen innerhalb einer Familie und wirft die Frage auf, wie viel Wahrheit ein Mensch zu ertragen vermag. Gleich danach folgt erstmals eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale: Regisseurin Frieda Lange hat mit ihrem Konzept „Stahlgipfel“ den renommierten „Mortier Next Generation Award 2025“ gewonnen und bringt nun dieses Projekt auf der Grillo-Bühne zur Uraufführung. Es erwartet Sie ein vielstimmiges postdokumentarisches Musiktheaterstück über die Gemeinschaft von Arbeiter*innen aus dem Ruhrgebiet, die trotz des Zerfalls des Bergbaus aufrechterhalten wird.
Weiter geht es in der ADA mit Franz Kafkas „Der Prozess“, einer Kooperation mit dem Regie-Studiengang der Folkwang Universität der Künste, die von Asena Yeşim Lappas inszeniert wird.
Für unser junges Publikum bieten wir in dieser Spielzeit ein besonderes Familienstück: „Dornröschen“ in der Regie von Brigitte Dethier, die Expertin für Kinder- und Jugendtheater. Sie inszeniert diese Erzählung von Liebe und Erweckung auf musikalische und abenteuerliche Weise, die die Magie des klassischen Märchens mit einer modernen Vision von Selbstbestimmung und Gemeinschaft verbindet.
Im Dezember werden wir mit dem Roman „Das Ende ist nah“ des preisgekrönten iranisch-österreichischen Autors Amir Gudarzi eine Deutschlandpremiere in die ADA bringen (Regie: Ayşe Güvendiren). Mit „Der Gott des Gemetzels“ folgt eine Komödie der meistgespielten französischen Autorin Yasmina Reza. Roland Riebeling kehrt dafür zurück ans Schauspiel Essen – nicht als Schauspieler, sondern diesmal als Regisseur. In der zweiten Spielzeithälfte feiert „Leonce und Lena“ Premiere in der ADA. Autorin und Newcomer-Regisseurin Lena Reißner erzählt das melancholische und hochkomische Stück von Georg Büchner als Suche nach alternativen Beziehungsmodellen.
Nach dem großen Erfolg des musikalischen Abends „Istanbul“ folgt nun ein neues Projekt von Torsten Kindermann und Drehbuchautor Benjamin Benedict. „All you need is …“ heißt unser neuer musikalischer Abend, in dem wir uns mit Liebe in all ihren Facetten beschäftigen werden – von der leidenschaftlichen Verbindung bis zur schmerzhaften Trennung, von den politischen Dimensionen der Liebe bis zu den Herausforderungen, die diese Emotion mit sich bringt. Im April feiern wir die Premiere von „Hexen – I put a spell on you“ – eine Stückentwicklung der Regisseurin Miriam Ibrahim. Ausgehend von historischen Motiven richtet der Abend den Blick auf weibliche Selbstermächtigung, gesellschaftliche Zuschreibungen und Zusammengehörigkeit. Unsere sechste Grillo-Premiere im Mai wird ein großes Theaterspektakel – der renommierte Theater- und Opernregisseur Andreas Kriegenburg wird mit einem großen Ensemble Friedrich Schillers „Don Carlos“ auf die Bühne bringen. Kriegenburgs Inszenierung verspricht eine packende und aufwühlende Betrachtung von Macht, Freiheit und der Frage, wie Liebe als politisches Werkzeug im Spiel der gesellschaftlichen Verhältnisse agieren kann. Mit „In meiner Haut“ von Maddy Forst erleben wir im Café Central unsere letzte Premiere dieser Spielzeit. 2024 gewann die Schauspielerin den Folkwang Preis mit dieser Abschlussarbeit.
All diese Premieren kreisen auf unterschiedliche Weise um unser Motto „Radical Love“. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam über die Möglichkeiten und die Widersprüche von Liebe nachdenken, sie feiern und uns ihrer transformativen Macht bewusst werden. Lassen Sie sich von den Geschichten und den Schauspieler*innen auf der Bühne berühren und lassen Sie uns gemeinsam darüber nachdenken, wie wir miteinander leben wollen. Und wie wir – trotz allem – Wege finden, uns einander zuzuwenden. Ich freue mich auf Sie!