Premiere
11. Dezember 2026
Beschreibung
Während der Proteste im Iran 2009 ist der ehemalige Student A. gezwungen, sein Land zu verlassen. In der österreichischen Hauptstadt hofft er auf ein neues Leben, doch die Ankunft dort ist erst der Beginn seiner Odyssee. Alle Wege zu einer gesicherten Existenz scheinen für ihn abgeschnitten, ein Ende der Bürokratie nicht in Sicht. Auf den Straßen Wiens herumirrend wird er paradoxerweise zu einer Bedrohung für die Demokratie erklärt – er, der in seinem Heimatland als Autor und Künstler verfolgt wurde und bei Protesten gegen das autoritäre Regime sein Leben aufs Spiel setzte. Traumatische Erinnerungen an Flucht und Gewalterfahrungen im Iran, die Kälte in Europa und die plötzliche Sprachlosigkeit lassen das Schweigen von A. immer lauter werden. Irgendwann lernt er Sarah kennen, die ihn zu sich nach Hause einlädt und sich in ihn verliebt. Nur, wie führt man eine Beziehung, wenn eine alles hat – Geld, Sprache, Lust – und einer fast nichts mehr? Mutig, direkt und kompromisslos schildert Gudarzi den trostlosen Alltag Asylsuchender in Europa. Ohne Beschönigungen, Mitleid oder Raum für Sentimentalität zeichnet er das Bild eines Menschen, der gefangen ist zwischen einer Vergangenheit, die für immer verloren ist, und einer Zukunft, die noch nicht existiert. Ein Roman, der mit Härte zupackt und zugleich voller Poesie und Zärtlichkeit ist.
Der in Teheran aufgewachsene Autor lebt seit 2009 im Exil in Wien. Als Dramatiker wurde Gudarzi vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Förderpreis und dem Christian-Dietrich-Grabbe-Preis. In der Spielzeit 2023/2024 war er Hausautor am Nationaltheater Mannheim. „Das Ende ist nah“ ist sein Debütroman, den Ayşe Güvendiren mit großer Sorgfalt auf die Bühne bringt, zum ersten Mal wird damit der Roman in Deutschland fürs Theater adaptiert. 1988 in Wien geboren studierte sie Regie an der Otto Falckenberg Schule in München. Sie inszeniert u. a. am Staatsschauspiel Dresden, an den Münchner Kammerspielen und am Nationaltheater Mannheim. Mit „Das Ende ist nah“ stellt sie sich erstmals dem Essener Publikum vor.
Der in Teheran aufgewachsene Autor lebt seit 2009 im Exil in Wien. Als Dramatiker wurde Gudarzi vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Förderpreis und dem Christian-Dietrich-Grabbe-Preis. In der Spielzeit 2023/2024 war er Hausautor am Nationaltheater Mannheim. „Das Ende ist nah“ ist sein Debütroman, den Ayşe Güvendiren mit großer Sorgfalt auf die Bühne bringt, zum ersten Mal wird damit der Roman in Deutschland fürs Theater adaptiert. 1988 in Wien geboren studierte sie Regie an der Otto Falckenberg Schule in München. Sie inszeniert u. a. am Staatsschauspiel Dresden, an den Münchner Kammerspielen und am Nationaltheater Mannheim. Mit „Das Ende ist nah“ stellt sie sich erstmals dem Essener Publikum vor.
Team
Regie
Ayşe Güvendiren
Bühne und Kostüm
Amelie Sabbagh
Dramaturgie
Negar Foroughanfar
Termine und Tickets
Schauspiel Essen