TIKWAH

Festival jüdischer Musik
Das Festival der Philharmonie Essen gemeinsam mit der Alten Synagoge Essen hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt jüdischer Musiken und Kulturen abzubilden, wie sie international, aber auch regional verankert sind. Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe in der Saison 2025/2026 findet das Festival nun zum zweiten Mal statt und streckt sich mit verschiedenen Veranstaltungen über die gesamte Spielzeit 2026/2027.
TIKWAH bedeutet im Hebräischen „Hoffnung“ – und es könnte gegenwärtig wohl kaum ein wichtigeres Wort geben. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt jüdischer Musiken und Kulturen abzubilden, wie sie international, aber auch regional verankert sind. Dabei gilt es, den vordergründig so klaren Begriff der „Jüdischen Musik“ zu hinterfragen und keine allgemeingültige Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen. Daher wird TIKWAH essentialistische und enggefasste Definitionen neben Dekonstruktionen des Begriffs stehen lassen. Die Diversität der Antworten auf die Fragen „Gibt es jüdische Musik?“ oder „Was ist jüdische Musik?“ können so in bereichernder Vielfalt programmatisch dargestellt werden – als Ambiguität der Gegenwart, die Vielfalt als Chance begreift.
Das Programm dieser Ausgabe reicht von jüdischem Tango über Klezmer-Musik bis zu einer Podiumsdiskussion und dem performativen Spaziergangs "Lebendige Stolpersteine" des Schauspiels Essen.

Programm

Saison 26/27

So 18.10.2026 – 17:00 Uhr – Alte Synagoge Essen

Jiddischer Tango

Jüdische Musik aus Lateinamerika
So 02.05.2027 – 19:00 Uhr – Alfried Krupp Saal

The Klezmatics
Klezmer Crossover

17:00 Uhr NATIONAL-BANK Pavillon
Vortrag und Gespräch mit Ahmad Mansour
Schauspiel Essen

Lebendige Stolpersteine

Ein theatraler Gang durch die jüdische Geschichte Essens
Eine Kooperation von Philharmonie Essen, Alte Synagoge und Schauspiel Essen.
„TIKWAH“ wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

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