Szenische Uraufführung
Die Fritjof-Saga
Oper in drei Akten von Elfrida Andrée
Libretto von Selma Lagerlöf nach dem Versepos von Esaias Tegnér
Unter der Schirmherrschaft der Botschafterin Schwedens in der Bundesrepublik Deutschland Frau Veronika Wand-Danielsson
Premiere
07. Februar 2026
Sprache
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer
ca. 2 Stunden, 45 Minuten, eine Pause
Altersempfehlung
Empfohlen ab 12 Jahren
Hinweise
Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung
Die Inszenierung enthält Szenen, die Kriegssituationen, wie beispielsweise einen Bombenangriff, abbilden. Dabei wird Gebrauch von akustischen Einspielern gemacht.
Die Inszenierung enthält Szenen, die Kriegssituationen, wie beispielsweise einen Bombenangriff, abbilden. Dabei wird Gebrauch von akustischen Einspielern gemacht.
Beschreibung
Ingeborg und Fritjof lieben einander, doch Ingeborgs Bruder, König Helge, ist gegen die Verbindung zwischen Prinzessin und Wikinger. Stattdessen verspricht Helge dem feindlichen König Ring Ingeborgs Hand. Guatemi, Helges Königin, verrät, dass Ingeborg noch immer den ins Exil geschickten Fritjof liebt. Dennoch nimmt Ring Ingeborg zur Frau. Als Fritjof Ingeborg bei seiner Rückkehr nicht antrifft, eskaliert die Situation zwischen Helge und Fritjof, große Zerstörung ist die Folge. Ingeborg kommt aus Sehnsucht in ihre inzwischen verwüstete Heimat und wird von Fritjof erwartet, der mit ihr fliehen will. Doch Ingeborg entscheidet sich gegen Fritjof und für Ring. Bei einem Fest des Königs kommt es zu einem Aufeinandertreffen von Ring, Ingeborg, Fritjof und Guatemi. Doch die potenziell gefährliche Situation endet nicht mit Gewalt, sondern mit weisen, hoffnungsvollen Entscheidungen.
Liebe, Kampf und Magie: „Die Fritjof-Saga“ hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Daher hat die Komponistin Elfrida Andrée diese altnordische Sage in ihrer einzigen Oper vertont. Das Libretto stammt von der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf („Nils Holgersson“). Andrée und Lagerlöf hatten sich 1894 mit „Fritjof-Saga“ beim Wettbewerb zur Eröffnung des neuen königlichen Opernhauses in Stockholm beworben, zu einer Aufführung kam es jedoch nicht. Am Aalto Musiktheater erlebt die Oper der ersten Domorganistin Skandinaviens nun ihre szenische Uraufführung. Das künstlerische Team rund um die Regisseurin Anika Rutkofsky, Preisträgerin des prestigeträchtigen „Ring Award“, schärft mit seiner Inszenierung die ungewöhnliche, weibliche Erzählweise einer archaischen Wikingergeschichte, die mutige Frauenfiguren und erstaunlich moderne Perspektiven in sich trägt. Die Wiederentdeckung erklingt in Essen unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Wolfram-Maria Märtig in einer eigens für diese Produktion erstellten deutschsprachigen Fassung. Die Komposition verrät die Handschrift einer erfahrenen Musikerin und Opernkennerin, die facettenreich alle Instrumente des Orchesters nach romantischer Tradition zur Geltung bringt. Mit Wagner und Grieg teilt sie die differenzierte Ausmalung von Natur und menschlichen Konflikten durch farbenreich-opulente Orchesterklänge, genauso enthält die Musik Lieder und Tänze, die wie bei Weber, Verdi oder Bizet feinfühlig individuellen und kollektiven Emotionen nachspüren.
Liebe, Kampf und Magie: „Die Fritjof-Saga“ hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Daher hat die Komponistin Elfrida Andrée diese altnordische Sage in ihrer einzigen Oper vertont. Das Libretto stammt von der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf („Nils Holgersson“). Andrée und Lagerlöf hatten sich 1894 mit „Fritjof-Saga“ beim Wettbewerb zur Eröffnung des neuen königlichen Opernhauses in Stockholm beworben, zu einer Aufführung kam es jedoch nicht. Am Aalto Musiktheater erlebt die Oper der ersten Domorganistin Skandinaviens nun ihre szenische Uraufführung. Das künstlerische Team rund um die Regisseurin Anika Rutkofsky, Preisträgerin des prestigeträchtigen „Ring Award“, schärft mit seiner Inszenierung die ungewöhnliche, weibliche Erzählweise einer archaischen Wikingergeschichte, die mutige Frauenfiguren und erstaunlich moderne Perspektiven in sich trägt. Die Wiederentdeckung erklingt in Essen unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Wolfram-Maria Märtig in einer eigens für diese Produktion erstellten deutschsprachigen Fassung. Die Komposition verrät die Handschrift einer erfahrenen Musikerin und Opernkennerin, die facettenreich alle Instrumente des Orchesters nach romantischer Tradition zur Geltung bringt. Mit Wagner und Grieg teilt sie die differenzierte Ausmalung von Natur und menschlichen Konflikten durch farbenreich-opulente Orchesterklänge, genauso enthält die Musik Lieder und Tänze, die wie bei Weber, Verdi oder Bizet feinfühlig individuellen und kollektiven Emotionen nachspüren.
Musikalische Eindrücke zur "Fritjof-Saga"
Beispiel 1: Auszug aus der Ouvertüre
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Beispiel 2: Auszug aus der Ouvertüre
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Beispiel 3: Auszug aus der Ouvertüre
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Beispiel 4: Auszug aus der Ouvertüre
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Aufnahme aus einer Orchesterprobe der Essener Philharmoniker
Termine und Tickets
Aalto Musiktheater
Szenische Uraufführung
Die Fritjof-Saga
15:45 Einführung
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch in der Cafeteria statt.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch in der Cafeteria statt.
Aalto Musiktheater
Aalto Musiktheater
Szenische Uraufführung
Die Fritjof-Saga
18:15 Einführung Spezial mit Mirko Roschkowski (Fritjof) und Patricia Knebel (Dramaturgin)
Aalto Musiktheater
Aalto Musiktheater
Aalto Musiktheater
Besetzung
Ingeborg
Fritjof
König Helge
Guatemi
König Ring
Hilding
Björn
eine alte Frau
erste Frau
zweite Frau
dritte Frau
Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Choreinstudierung
Dramaturgie
Trailer
Trailer: DIE FRITJOF-SAGA von Elfrida Andrée (Aalto Musiktheater)
Making of DIE FRITJOF-SAGA (Aalto Musiktheater)
Pressestimmen
FAZ
„Das Prachtstück lohnt sich“
„Im zweiten Akt gibt es ein großartiges Liebesduett zwischen Fritjof und Ingeborg. Und es wird in Essen mit gazellenartiger Eleganz vom Tenor Mirko Roschkowski und mit lodern-leichter Lyrik von der Sopranistin Ann-Kathrin Niemczyk gesungen.“
„Mit der Beschwörung der samischen Naturgeister bei Kerzenlicht und Nebel oder beim Zerbersten der Bäume im Wald gelingen Frank Philipp Schlößmann starke Bühnenbilder von übernatürlicher Phantastik.“
Jan Brachmann, 10.02.2026
„Im zweiten Akt gibt es ein großartiges Liebesduett zwischen Fritjof und Ingeborg. Und es wird in Essen mit gazellenartiger Eleganz vom Tenor Mirko Roschkowski und mit lodern-leichter Lyrik von der Sopranistin Ann-Kathrin Niemczyk gesungen.“
„Mit der Beschwörung der samischen Naturgeister bei Kerzenlicht und Nebel oder beim Zerbersten der Bäume im Wald gelingen Frank Philipp Schlößmann starke Bühnenbilder von übernatürlicher Phantastik.“
Jan Brachmann, 10.02.2026
Die Deutsche Bühne
„Regisseurin Anika Rutkofsky und Bühnenbildner Frank Philipp Schlössmann erzählen den Versepos nach einer Wikinger-Saga bunt, spektakulär und assoziativ.“
„‚Die Fritjof-Saga‘ aus dem jahr 1895 wird am Aalto Musiktheater Essen in großer musikalischer Qualität aufgeführt.“
„Ich habe die ‚Fritjof-Saga‘ gern gesehen.“
„Der Erste Kapellmeister Wolfram-Maria Märtig und die Essener Philharmoniker verströmen Glanz“
„Ann-Kathrin Niemczyk als Ingeborg ist ein strahlender Mittelpunkt der Bühnenaktion mit klarer, textverständlicher Mittellage, tollem, substanzreichem Piano und genug Kraft für die Ausbrüche. Andreas Hermann ist ein zu Herzen gehender König Ring mit tiefem Heldentenor und ausdrucksstarkem Spiel. Friedemann Röhlig steigt als König Helge eindrucksvoll in die Bass-Tiefe hinab.“
Andreas Falentin, 08.02.2026
„‚Die Fritjof-Saga‘ aus dem jahr 1895 wird am Aalto Musiktheater Essen in großer musikalischer Qualität aufgeführt.“
„Ich habe die ‚Fritjof-Saga‘ gern gesehen.“
„Der Erste Kapellmeister Wolfram-Maria Märtig und die Essener Philharmoniker verströmen Glanz“
„Ann-Kathrin Niemczyk als Ingeborg ist ein strahlender Mittelpunkt der Bühnenaktion mit klarer, textverständlicher Mittellage, tollem, substanzreichem Piano und genug Kraft für die Ausbrüche. Andreas Hermann ist ein zu Herzen gehender König Ring mit tiefem Heldentenor und ausdrucksstarkem Spiel. Friedemann Röhlig steigt als König Helge eindrucksvoll in die Bass-Tiefe hinab.“
Andreas Falentin, 08.02.2026
Oper!
„Wolfram-Maria Märtig leitet die ausgezeichnet spielenden Essener Philharmoniker mit sicherer Hand durch den Abend.“
„Sie [Mirko Roschkowski und Ann-Kathrin Niemczyk] sind ausgezeichnete Besetzungen: Roschkowski weil er eine herrlich frische, ausgewogene und lyrische Stimme hat und seinem Protagonisten ein authentisches Profil verleiht; Niemczyk, weil ihre Stimme vokale Wärme ebenso wie angenehm glänzende Sopranfülle ausstrahlt. Auch Deirdre Angenent reiht sich als Guatemi in die Riege er ausgezeichneten Darsteller ein. Sie füllt ihre Rolle mit einer enormen
vokalen und schauspielerischen Präsenz.“
„Andrées ‚Fritjof-Saga‘ ist in Essen … bis in kleinere Rollen ausgezeichnet besetzt“.
„Auch der von Bernhard Schneider einstudierte Chor macht seine Sache vorzüglich.“
„[...] eine gewichtige Entdeckung, die den Opernbesuch lohnt.“
Guido Krawinkel, 09.02.2026
„Sie [Mirko Roschkowski und Ann-Kathrin Niemczyk] sind ausgezeichnete Besetzungen: Roschkowski weil er eine herrlich frische, ausgewogene und lyrische Stimme hat und seinem Protagonisten ein authentisches Profil verleiht; Niemczyk, weil ihre Stimme vokale Wärme ebenso wie angenehm glänzende Sopranfülle ausstrahlt. Auch Deirdre Angenent reiht sich als Guatemi in die Riege er ausgezeichneten Darsteller ein. Sie füllt ihre Rolle mit einer enormen
vokalen und schauspielerischen Präsenz.“
„Andrées ‚Fritjof-Saga‘ ist in Essen … bis in kleinere Rollen ausgezeichnet besetzt“.
„Auch der von Bernhard Schneider einstudierte Chor macht seine Sache vorzüglich.“
„[...] eine gewichtige Entdeckung, die den Opernbesuch lohnt.“
Guido Krawinkel, 09.02.2026
Ruhrnachrichten
„[Bemerkenswert war] die bravouröse Leistung der erst 26-jährigen Sopranistin Ann-Kathrin Niemczyk in der tragenden Rolle der Ingeborg, welche sie leidenschaftlich und mit großer stimmlicher Beweglichkeit ausfüllte.“
„Von Dirigent Wolfram-Maria Märtig mit großem Engagement geleitet, kann die mit Pause dreistündige Aufführung insgesamt überzeugen. Besonders sehenswert machen sie die tollen Bühnenbilder von Frank Philipp Schlössmann. Verdienstvoll ist sie allemal.“
Klaus Stübler, 09.02.2026
„Von Dirigent Wolfram-Maria Märtig mit großem Engagement geleitet, kann die mit Pause dreistündige Aufführung insgesamt überzeugen. Besonders sehenswert machen sie die tollen Bühnenbilder von Frank Philipp Schlössmann. Verdienstvoll ist sie allemal.“
Klaus Stübler, 09.02.2026
O-Ton
„Frank Philipp Schlössmann … [bebildert] die verschiedenen Handlungsorte stimmungsvoll.“
„Insgesamt gelingt die Inszenierung in großen Teilen bildschön, gar bildgewaltig.“
„In der ungemein anspruchsvollen Rolle der Ingeborg vermag Ann-Kathrin Niemczyk zu brillieren. Von einer sinnlichen warmen Klangfärbung hin zum selbstbewussten Forte mit strahlender Höhe: Ihr äußerst flexibler Sopran meistert alle Klippen der ungemein akrobatischen Partie. Deirdre Angenent entspricht als Guatemi bestens dem Rollenprofil mit düster-diabolischen Zügen. Mit klangschönem, lyrisch geprägtem Mezzosopran bestätigt sie das hohe Niveau ihrer Rolleninterpretation der Marie in Wozzeck und Angela Rose in The Listeners an gleicher Stelle. Der Bass Friedemann Röhrig füllt die Rolle des Königs Helge mit zarten Zwischentönen und überzeugender Spielfreudigkeit.“
„Der Rolle des stets um Ausgleich bemühten Hilding nimmt sich Baurzhan Anderzhanov mit großer Präsenz und Stimmkraft an. Der Bass-Bariton ist an diesem Abend eine verlässliche Konstante. Der Auftritt der Mezzosopranistin Almerija Delic vor allem im ersten Akt ist beeindruckend souverän. Sie verfügt über ein wohltuend sinnlich-samtenes Timbre. Petro Ostapenko kann als Björn stimmliche Akzente setzen. Liliana de Sousa, Elena Sverdiolaite und Idil Kutay runden das hochambitionierte Ensemble ab.“
„Der Chor des Aalto-Theaters unter der Leitung von Bernhard Schneider ist im Friedenschor am Ende des zweiten Aktes und im Schlusstableau besonders harmonisch und klangschön.“
„Wolfram-Maria Märtig entlockt den Essener Philharmonikern an diesem Abend einen ganz besonders facettenreichen Klangzauber.“
Bernd Lausberg, 02.2026
„Insgesamt gelingt die Inszenierung in großen Teilen bildschön, gar bildgewaltig.“
„In der ungemein anspruchsvollen Rolle der Ingeborg vermag Ann-Kathrin Niemczyk zu brillieren. Von einer sinnlichen warmen Klangfärbung hin zum selbstbewussten Forte mit strahlender Höhe: Ihr äußerst flexibler Sopran meistert alle Klippen der ungemein akrobatischen Partie. Deirdre Angenent entspricht als Guatemi bestens dem Rollenprofil mit düster-diabolischen Zügen. Mit klangschönem, lyrisch geprägtem Mezzosopran bestätigt sie das hohe Niveau ihrer Rolleninterpretation der Marie in Wozzeck und Angela Rose in The Listeners an gleicher Stelle. Der Bass Friedemann Röhrig füllt die Rolle des Königs Helge mit zarten Zwischentönen und überzeugender Spielfreudigkeit.“
„Der Rolle des stets um Ausgleich bemühten Hilding nimmt sich Baurzhan Anderzhanov mit großer Präsenz und Stimmkraft an. Der Bass-Bariton ist an diesem Abend eine verlässliche Konstante. Der Auftritt der Mezzosopranistin Almerija Delic vor allem im ersten Akt ist beeindruckend souverän. Sie verfügt über ein wohltuend sinnlich-samtenes Timbre. Petro Ostapenko kann als Björn stimmliche Akzente setzen. Liliana de Sousa, Elena Sverdiolaite und Idil Kutay runden das hochambitionierte Ensemble ab.“
„Der Chor des Aalto-Theaters unter der Leitung von Bernhard Schneider ist im Friedenschor am Ende des zweiten Aktes und im Schlusstableau besonders harmonisch und klangschön.“
„Wolfram-Maria Märtig entlockt den Essener Philharmonikern an diesem Abend einen ganz besonders facettenreichen Klangzauber.“
Bernd Lausberg, 02.2026
Theater:pur
„Eine Opern-Ausgrabung, die Beachtung verdient“
„Das Team um den musikalischen Leiter Wolfram-Maria Märtig und Regisseurin Anika Rutkofsky … [entdeckt] aktives weibliches Handeln im Plot - eine wirklich große Ausnahme im Opernrepertoire. Und dem Team gelingt es überzeugend, diese weibliche Eigenständigkeit sehr sensibel und ohne jeglichen eingesetzten Holzhammer herauszuarbeiten.“
„Wie nicht anders zu erwarten, singt das Ensemble des Essener Aalto-Theaters auf hohem Niveau. Alle kleinen Rollen sind perfekt besetzt: Hervorzuheben ist da Almerija Delic als Die Alte, die mit wunderschönem tiefsatten Alt in ihren Bann ziehen kann. Friedemann Röhlig als Ingeborgs Bruder Helge legt in seine Stimme eine gute Portion Unentschlossenheit und mangelndes Selbstbewusstsein. Andreas Hermann ist stimmsicher der alte König Ring und kann die Überdrüssigkeit, die das Ende des Lebens herbeisehnt, hervorragend zum Ausdruck bringen. Der Titelheld ist Fritjof: Mirko Roschkowski schafft es, das Ungestüme des Charakters lebendig herauszuarbeiten. Seine Partie ist streckenweise eine mörderische: Andrée fordert einen Heldentenor, der auch hohe und höchste Lagen mühelos meistern sollte. Das gelingt Roschkowsky fast immer!“
„Deirde Angenent kann Guatemis Unsicherheit, aber auch die Entschlossenheit, eigenständig handeln zu wollen, ergreifend nahebringen. Denn sie legt ein Flackern in ihre Stimme, das betroffen macht. Ann-Kathrin Niemczyk ist eine umwerfend singende Ingeborg, die Standhaftigkeit und das Stehen zu ihren Entscheidungen mit wunderbar runder und fester Stimme zum Ausdruck bringt, unter der die glutvolle Liebe zu Fritjof stets präsent ist. Ihre Töne im Piano-Bereich: an Ausdruckskraft kaum zu überbieten!“
„Schließlich begeistert auch der Opernchor unter Bernhard Schneider einmal mehr durch präzisen Gesang und schier unbändige Spielfreude.“
„Die Essener Philharmoniker holen unter Wolfram-Maria Märtig alles heraus, was Elfrida Andrées Partitur an schillernden Farben, an Kraft nicht weniger als an intimer Atmosphäre bietet: Musik von letztlich doch großer Vielfalt - und auf der Höhe der Zeit ihrer Entstehung.“
Thomas Hilgemeier, 02.2026
„Das Team um den musikalischen Leiter Wolfram-Maria Märtig und Regisseurin Anika Rutkofsky … [entdeckt] aktives weibliches Handeln im Plot - eine wirklich große Ausnahme im Opernrepertoire. Und dem Team gelingt es überzeugend, diese weibliche Eigenständigkeit sehr sensibel und ohne jeglichen eingesetzten Holzhammer herauszuarbeiten.“
„Wie nicht anders zu erwarten, singt das Ensemble des Essener Aalto-Theaters auf hohem Niveau. Alle kleinen Rollen sind perfekt besetzt: Hervorzuheben ist da Almerija Delic als Die Alte, die mit wunderschönem tiefsatten Alt in ihren Bann ziehen kann. Friedemann Röhlig als Ingeborgs Bruder Helge legt in seine Stimme eine gute Portion Unentschlossenheit und mangelndes Selbstbewusstsein. Andreas Hermann ist stimmsicher der alte König Ring und kann die Überdrüssigkeit, die das Ende des Lebens herbeisehnt, hervorragend zum Ausdruck bringen. Der Titelheld ist Fritjof: Mirko Roschkowski schafft es, das Ungestüme des Charakters lebendig herauszuarbeiten. Seine Partie ist streckenweise eine mörderische: Andrée fordert einen Heldentenor, der auch hohe und höchste Lagen mühelos meistern sollte. Das gelingt Roschkowsky fast immer!“
„Deirde Angenent kann Guatemis Unsicherheit, aber auch die Entschlossenheit, eigenständig handeln zu wollen, ergreifend nahebringen. Denn sie legt ein Flackern in ihre Stimme, das betroffen macht. Ann-Kathrin Niemczyk ist eine umwerfend singende Ingeborg, die Standhaftigkeit und das Stehen zu ihren Entscheidungen mit wunderbar runder und fester Stimme zum Ausdruck bringt, unter der die glutvolle Liebe zu Fritjof stets präsent ist. Ihre Töne im Piano-Bereich: an Ausdruckskraft kaum zu überbieten!“
„Schließlich begeistert auch der Opernchor unter Bernhard Schneider einmal mehr durch präzisen Gesang und schier unbändige Spielfreude.“
„Die Essener Philharmoniker holen unter Wolfram-Maria Märtig alles heraus, was Elfrida Andrées Partitur an schillernden Farben, an Kraft nicht weniger als an intimer Atmosphäre bietet: Musik von letztlich doch großer Vielfalt - und auf der Höhe der Zeit ihrer Entstehung.“
Thomas Hilgemeier, 02.2026
Lokalkompass
„Starkes Musik-Fundstück“
„So macht ein gelungener Opern-Abend … richtig Freude.“
„Die junge Künstlerin Ann-Kathrin Niemczyk … brilliert in der Rolle der Ingeborg.“
„Wer nun nicht schon durch die ungewöhnliche Musik begeistert von der neuen Essener Oper ist, von der spannenden Handlung oder den begabten Sängerinnen und Sängern, der dürfte spätestens beim Bühnenbild und den Kostümen besonders angetan sein – sehenswert und spektakulär.“
Frank Blum, 08.02.2026
„So macht ein gelungener Opern-Abend … richtig Freude.“
„Die junge Künstlerin Ann-Kathrin Niemczyk … brilliert in der Rolle der Ingeborg.“
„Wer nun nicht schon durch die ungewöhnliche Musik begeistert von der neuen Essener Oper ist, von der spannenden Handlung oder den begabten Sängerinnen und Sängern, der dürfte spätestens beim Bühnenbild und den Kostümen besonders angetan sein – sehenswert und spektakulär.“
Frank Blum, 08.02.2026